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03.11.2016 Selbstverteidigung - auch für Ältere    
     

…man kann doch mit über 70 Jahren nicht mit Kampfsport anfangen… „Doch, natürlich kann man,“ erklärt die 71 jährige Ursula, und schlägt mit beiden Fäusten auf das Schlagpolster. Noch schnell einen Kniestoß hinter her. „Sicher ist sicher,“ grinst sie. Dann trainiert sie mit Monika (64) weiter.

Die zwei Frauen sind Teilnehmerinnen des ersten Shiruba Jiu Jitsu Kurses, der gerade im Nippon Velbert abgehalten wurde. Und natürlich wollen sie weiter machen - wie die anderen neben ihnen auch.

 

Shiruba Jiu Jitsu ist eine Form des bekannten Jiu Jitsu, in dem auf das Werfen des Partners - und damit eben auch auf das Fallen - verzichtet wird. So können es auch Ältere oder Sportler mit kleinen Handicaps  ausüben. Gefördert wird dieses vom Landessportbund im Rahmen des Projektes „Bewegt älter werden in NRW“.

Nina ist Anfang 30, sie hat den orangen Gürtel Jiu Jitsu - musste aber leider mit dem Sport aufhören, weil Rückenprobleme ihr das Fallen unmöglich gemacht haben. Nun ist sie wieder dabei und kann in der Gruppe, die sie so lieb gewonnen hatte, weiter trainieren. Denn egal ob mit oder ohne Werfen und Fallen - alle üben gemeinsam.

Volker (50) hatte auch schon einmal mit dieser beliebten Selbstverteidigungs-Sportart angefangen, aber nach den ersten Versuchen des Fallens war für ihn klar, dass das niemals sein Sport werden würde. Doch nun tobt er sich mit seinem Trainingspartner Bernd (50) einmal in der Woche im VJJV Nippon beim Shiruba Jiu Jitsu aus.

Andrea Landich und Benedikt Meinhardt, die Kursleiter, sind zufrieden. „Von zehn Teilnehmern zu Kursbeginn, machen sieben jetzt weiter. Das spricht für das Shiruba-Konzept,“ erklärt Andrea, „Selbstverteidigung kann man auch ohne Fallen erlernen. Außerdem tut die Bewegung gut und die Jiu Jitsu-Gruppe im Nippon ist super nett.“

 

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